{"id":78,"date":"2025-05-17T18:59:10","date_gmt":"2025-05-17T18:59:10","guid":{"rendered":"https:\/\/offeneszelt.com\/?p=78"},"modified":"2025-05-25T13:07:42","modified_gmt":"2025-05-25T13:07:42","slug":"committment","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/offeneszelt.com\/?p=78","title":{"rendered":"Mein Committment"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hier und jetzt!<\/h2>\n\n\n\n<p>Montag, 12.05.2025, hier sitze ich nun also, 41 Jahre alt, 97kg schwer, Job in der IT mit gutem Gehalt, 6.5 Zimmer-Haus mit Pool und toller Aussicht (nur zur Miete, aber immerhin)\u2026 ich lebe mit meinem Sohn, meiner wundervollen Lebenspartnerin und ihrem Sohnemann zusammen\u2026 k\u00fcrzlich habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben ein Auto gekauft, das ich wollte und nicht dasjenige, das eben finanziell drin lag. Gemeinsam mit meinem Sohn besteige ich fast jedes Wochenende Berge und wenn wir nicht in den Bergen sind, machen wir zu viert Ausfl\u00fcge. An manchen Wochenenden gehe ich mit meiner Liebsten auf Partys. Am liebsten Technopartys\u2026 oft gehen wir gut essen\u2026 lassen es uns richtig gut gehen. Wir machen sch\u00f6ne Urlaube oder St\u00e4dtetrips&#8230;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jetzt mal ehrlich!<\/h2>\n\n\n\n<p>Mein ich von vor 20 Jahren w\u00fcrde ganz klar sagen \u00abich habe es geschafft!\u00bb\u2026 damals hatte ich Schulden, hielt mein Leben nur aus wenn ich bekifft war, war zerfressen von Selbstzweifeln und Depression\u2026 und jetzt, da ich es \u00abgeschafft\u00bb habe? Ich bin nicht gl\u00fccklicher oder zufriedener als damals. Und ich f\u00fchle mich gefangen\u2026 eingeengt\u2026 bin quasi auf der Suche\u2026 rastlos\u2026 das Haus stresst mich, es ist zu gross, zu teuer\u2026 der Job ist nur l\u00e4stig, sinnentleert\u2026 der einzige Trost ist, dass ich davon sehr gut leben kann und mir jegliche kleinen Alltagsfreuden leisten kann. Aber eigentlich will ich raus aus diesem Konstrukt. Das einzige was mir wichtig ist, sind meine Liebsten. Mein K\u00f6rper ist tr\u00e4ge, schwer\u2026 leistungsf\u00e4hig und stark &#8211; ich habe ja jahrelang intensiven Kraftsport betrieben &#8211; aber zu schwer, zu klobig\u2026 nach Bergtouren ben\u00f6tige ich viel Regenerationszeit. Ich w\u00fcrde am liebsten t\u00e4glich laufen gehen, tue ich oft, dazu Klettern, Krafttraining&#8230; doch nach einiger Zeit bin ich immer \u00fcberlastet, brauche eine mehrw\u00f6chige Pause\u2026 immer und immer wieder\u2026 ich drehe mich im Kreis\u2026<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Round round baby&#8230;<\/h2>\n\n\n\n<p>Aber das, der Sport, ist nur einer von drei \u00abMikro-Kreisen\u00bb\u2026 es gibt da auch den Makro-Kreis der sich immer wiederholt. Es sind eigentlich genau genommen Sucht-Muster. Entweder drehe ich sportlich komplett durch, eben so wie oben beschrieben bis zur \u00dcberlastung was mich dann wieder zur Pause zwingt. Dann startet der n\u00e4chste Mikro-Kreis\u2026 entweder Sex\u2026 und damit meine ich nicht das Rein-Raus-Nikolaus-Zeug, sondern das richtig abartige BDSM-Zeugs, das auch viel mit meiner Pers\u00f6nlichkeitsstruktur zu tun hat (ich werde in weiteren Blogposts n\u00e4her darauf eingehen; dranbleiben lohnt sich!) und immer wieder in einer Identifikation endet welche ziemlich pathologisch ist und alles andere im Leben in den Schatten stellt. Und aus der ich dann nach einiger Zeit wie aus einem schlechten Traum erwache. Und der dritte Mikro-Kreis? Drogen\u2026 ja, Drogen\u2026 Cannabis, wenn ich nicht total mit dem Sport identifiziert war oder in der Sexualit\u00e4t aufging, bet\u00e4ubte ich mich mit THC. Man k\u00f6nnte quasi sagen es gibt drei Pers\u00f6nlichkeiten die sich immer wieder abwechseln. Es gab drei. Alle drei waren eigentlich nichts anderes als Fluchtmechanismen, wie jede Sucht\u2026 aber immerhin, mit dem Kiffen habe ich Ende 2024 aufgeh\u00f6rt. Und dem Sex-Mikro-Kreis begegne ich unterdessen sehr bewusst. Und so hat sich gewissermassen eine Leere in mir aufgetan, die einerseits bedr\u00fcckend ist\u2026 doch andererseits, was ist Leere? Raum. Raum um etwas zu erschaffen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aufwachen!<\/h2>\n\n\n\n<p>K\u00fcrzlich sass ich nach dem Abendessen am Computer, wollte eigentlich noch etwas f\u00fcr meinen Job erledigen, doch ich schaute Youtube-Videos. Trailpotato nannte sich dieser Youtuber. Und ich schaue die vier Teile seiner HRP-Tour (HRP: haute randonn\u00e9e pyren\u00e9enne)\u2026 und wieder einmal wird mir klar, was mir schon lange klar ist. Ich will einfach nur raus. In die Natur. Rucksack, Schlafsack, Zelt. Minimalistisch\u2026 und frei. Vor einigen Jahren las ich das Buch von Christine Th\u00fcrmer, die aus dem Berufsleben ausgestiegen ist (oder ihren Job verloren hatte, bin nicht mehr ganz sicher) und mal den Pacific Crest Trail in Amerika gewandert ist. Einfach so\u2026 gut vorbereitet, aber untrainiert. Und ich war mir sicher, dass ich das auch machen will. Doch der Gedanke verblasste mit der Zeit\u2026 ploppte zwischendurch mal wieder auf\u2026 und verblasste wieder. Immer wenn ich mich intensiver damit besch\u00e4ftigte, kamen mir Zweifel. \u00c4ngste.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Angst&#8230; und Entscheidung<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich kann doch nicht einfach meinen Job k\u00fcndigen. Mein Arbeitgeber w\u00fcrde mir niemals ein halbes Jahr unbezahlten Urlaub geben. Was ist, wenn ich zur\u00fcckkomme und keinen Job mehr habe? Oder keinen neuen finde? Was ist mit der Wohnsituation? Lily? Timo? Lieber einen Joint rauchen, dann sind die Sorgen und \u00c4ngste weg. Die Sehnsucht auch. Doch zumindest kann ich dann akzeptieren, dass ich ein Leben lebe, das ich eigentlich gar nicht will. Also, naja, das stimmt jetzt auch wieder nicht. Es gibt zwei\u2026 drei Aspekte in meinem Leben die ich liebe:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Zeit mit Lily verbringen, sei es auf einer Technoparty, bei einem guten Essen in einem Restaurant, unter einem Baum sitzend oder am Wasser\u2026 oder einfach zu Hause auf der Couch.<\/li>\n\n\n\n<li>Bergtouren mit Timo. Mein Sohn und ich, Gletscher, Felsen, Schnee\u2026 die pure Gl\u00fcckseligkeit.<\/li>\n\n\n\n<li>Jegliche \u00abVilla-Dolphin Ausfl\u00fcge\u00bb Lily, Timo, Yannick und ich (was es mit den Delfinen auf sich hat erkl\u00e4re ich an anderer Stelle; hier mal so viel: Youtube: die vier tierischen Menschentypen von Tobias Beck)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Und diese drei Aspekte lebe ich intensiv aus. Trotzdem. Nach jeder Bergtour, nach jeder Partynacht\u2026 f\u00e4llt es mir schwerer und schwerer in diesen Alltagstrott zur\u00fcckzukehren. Einen Job auszu\u00fcben der nur Geldverdienst ist, aber nichts mit meinen Werten und Leidenschaften zu tun hat. Und einen Lebensstandard zu haben, der diesen Job bedingt. Es ist der klassische goldene K\u00e4fig. Und ich habe extreme Angst, diesen K\u00e4fig zu verlassen. Doch eines weiss ich; der Weg, um die Angst zu \u00fcberwinden f\u00fchrt durch die Angst hindurch. Wieso kann ich das nicht? Ok, ja, ich habe noch Verantwortung f\u00fcr meinen Sohn, er kommt diesen Sommer in die Lehre\u2026 die n\u00e4chsten drei Jahre ist er mindestens noch auf ein stabiles Zuhause angewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber danach? Dann habe ich keine Ausrede mehr. Das Einzige was mich dann noch daran hindert meine Tr\u00e4ume zu verwirklichen ist Angst. Ja, ich habe Angst\u2026 Angst den stabilen Rahmen von Festanstellung, Haus, Beziehung zu verlassen. Angst, die Sicherheit gegen die Freiheit einzutauschen. Sicherheit und Freiheit schliessen sich gegenseitig aus, das weiss ich.<\/p>\n\n\n\n<p>Will ich Lily verlassen? Nein! Niemals. Ich will Lily mitnehmen wohin auch immer ich gehe. Aber ihr Sohn ist jetzt erst 8, sie wird noch l\u00e4nger gebunden sein&#8230; Lily als Ausrede nutzen? Nein! Sie kennt meine Tr\u00e4ume auch\u2026 sie weiss, dass ich von der Freiheit tr\u00e4ume, dass ich mich nach dem minimalistischen Leben sehne\u2026 dass ich am liebsten mit meinem Rucksack und Zelt in der Natur verschwinden will\u2026 sie weiss, dass ich das wohl irgendwann verwirklichen werde und sie ermutigt mich dazu. Weiss ich es auch?<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, ich weiss es\u2026 aber ich habe Angst\u2026 Angst die mich davon abhalten k\u00f6nnte es zu verwirklichen\u2026 und darum brauche ich zwei Dinge:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein Committment<\/li>\n\n\n\n<li>Einen Plan<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Und das Committment kommt hier:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Jahr 2029 wandere ich alleine den Pacific Crest Trail!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Meine Einladung an dich:<\/h2>\n\n\n\n<p>Und in diesem Blog will ich dich mit auf meine Reise nehmen. Ich teile hier mit dir wie ich mich darauf vorbereite; k\u00f6rperlich, finanziell, logistisch, mental. Es soll quasi ein Tagebuch werden von heute bis zum Start des Pacific Crest Trails&#8230; und dar\u00fcber hinaus. Ich werde hier aber nicht nur Trainingsfortschritte und Materiallisten teilen (davon gibt es schon genug im Netz), sondern auch Beitr\u00e4ge zu meiner pers\u00f6nlichen Entwicklung, spirituelle Themen, gesellschaftliche Themen. Denn das sind die Aspekte des Ganzen die wirklich spannend sind. Und ich nehme kein Blatt vor den Mund. Liebe Bekannte und Verwandte; viel Kraft dabei, mich wirklich kennenzulernen&#8230; und viel Spass beim Lesen!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:80px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"771\" src=\"https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_20250525_103109045-1024x771.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-160\" srcset=\"https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_20250525_103109045-1024x771.jpg 1024w, https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_20250525_103109045-300x226.jpg 300w, https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_20250525_103109045-768x578.jpg 768w, https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_20250525_103109045-1536x1157.jpg 1536w, https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_20250525_103109045-2048x1542.jpg 2048w, https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_20250525_103109045-1140x858.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier und jetzt! 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Mein ich von vor 20 Jahren w\u00fcrde ganz klar sagen \u00abich habe es geschafft!\u00bb\u2026 damals hatte ich Schulden, hielt mein Leben nur aus wenn ich bekifft war, war zerfressen von Selbstzweifeln und Depression\u2026 und jetzt, da ich es \u00abgeschafft\u00bb habe? Ich bin nicht gl\u00fccklicher oder zufriedener als damals. Und ich f\u00fchle mich gefangen\u2026 eingeengt\u2026 bin quasi auf der Suche\u2026 rastlos\u2026 das Haus stresst mich, es ist zu gross, zu teuer\u2026 der Job ist nur l\u00e4stig, sinnentleert\u2026 der einzige Trost ist, dass ich davon sehr gut leben kann und mir jegliche kleinen Alltagsfreuden leisten kann. Aber eigentlich will ich raus aus diesem Konstrukt. Das einzige was mir wichtig ist, sind meine Liebsten. Mein K\u00f6rper ist tr\u00e4ge, schwer\u2026 leistungsf\u00e4hig und stark &#8211; ich habe ja jahrelang intensiven Kraftsport betrieben &#8211; aber zu schwer, zu klobig\u2026 nach Bergtouren ben\u00f6tige ich viel Regenerationszeit. 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Dann startet der n\u00e4chste Mikro-Kreis\u2026 entweder Sex\u2026 und damit meine ich nicht das Rein-Raus-Nikolaus-Zeug, sondern das richtig abartige BDSM-Zeugs, das auch viel mit meiner Pers\u00f6nlichkeitsstruktur zu tun hat (ich werde in weiteren Blogposts n\u00e4her darauf eingehen; dranbleiben lohnt sich!) und immer wieder in einer Identifikation endet welche ziemlich pathologisch ist und alles andere im Leben in den Schatten stellt. Und aus der ich dann nach einiger Zeit wie aus einem schlechten Traum erwache. Und der dritte Mikro-Kreis? Drogen\u2026 ja, Drogen\u2026 Cannabis, wenn ich nicht total mit dem Sport identifiziert war oder in der Sexualit\u00e4t aufging, bet\u00e4ubte ich mich mit THC. Man k\u00f6nnte quasi sagen es gibt drei Pers\u00f6nlichkeiten die sich immer wieder abwechseln. Es gab drei. Alle drei waren eigentlich nichts anderes als Fluchtmechanismen, wie jede Sucht\u2026 aber immerhin, mit dem Kiffen habe ich Ende 2024 aufgeh\u00f6rt. Und dem Sex-Mikro-Kreis begegne ich unterdessen sehr bewusst. Und so hat sich gewissermassen eine Leere in mir aufgetan, die einerseits bedr\u00fcckend ist\u2026 doch andererseits, was ist Leere? Raum. Raum um etwas zu erschaffen. Aufwachen! K\u00fcrzlich sass ich nach dem Abendessen am Computer, wollte eigentlich noch etwas f\u00fcr meinen Job erledigen, doch ich schaute Youtube-Videos. Trailpotato nannte sich dieser Youtuber. Und ich schaue die vier Teile seiner HRP-Tour (HRP: haute randonn\u00e9e pyren\u00e9enne)\u2026 und wieder einmal wird mir klar, was mir schon lange klar ist. Ich will einfach nur raus. In die Natur. Rucksack, Schlafsack, Zelt. Minimalistisch\u2026 und frei. Vor einigen Jahren las ich das Buch von Christine Th\u00fcrmer, die aus dem Berufsleben ausgestiegen ist (oder ihren Job verloren hatte, bin nicht mehr ganz sicher) und mal den Pacific Crest Trail in Amerika gewandert ist. Einfach so\u2026 gut vorbereitet, aber untrainiert. Und ich war mir sicher, dass ich das auch machen will. Doch der Gedanke verblasste mit der Zeit\u2026 ploppte zwischendurch mal wieder auf\u2026 und verblasste wieder. Immer wenn ich mich intensiver damit besch\u00e4ftigte, kamen mir Zweifel. \u00c4ngste. Angst&#8230; und Entscheidung Ich kann doch nicht einfach meinen Job k\u00fcndigen. Mein Arbeitgeber w\u00fcrde mir niemals ein halbes Jahr unbezahlten Urlaub geben. Was ist, wenn ich zur\u00fcckkomme und keinen Job mehr habe? Oder keinen neuen finde? Was ist mit der Wohnsituation? Lily? Timo? Lieber einen Joint rauchen, dann sind die Sorgen und \u00c4ngste weg. Die Sehnsucht auch. Doch zumindest kann ich dann akzeptieren, dass ich ein Leben lebe, das ich eigentlich gar nicht will. Also, naja, das stimmt jetzt auch wieder nicht. Es gibt zwei\u2026 drei Aspekte in meinem Leben die ich liebe: Und diese drei Aspekte lebe ich intensiv aus. Trotzdem. Nach jeder Bergtour, nach jeder Partynacht\u2026 f\u00e4llt es mir schwerer und schwerer in diesen Alltagstrott zur\u00fcckzukehren. Einen Job auszu\u00fcben der nur Geldverdienst ist, aber nichts mit meinen Werten und Leidenschaften zu tun hat. Und einen Lebensstandard zu haben, der diesen Job bedingt. Es ist der klassische goldene K\u00e4fig. Und ich habe extreme Angst, diesen K\u00e4fig zu verlassen. Doch eines weiss ich; der Weg, um die Angst zu \u00fcberwinden f\u00fchrt durch die Angst hindurch. Wieso kann ich das nicht? Ok, ja, ich habe noch Verantwortung f\u00fcr meinen Sohn, er kommt diesen Sommer in die Lehre\u2026 die n\u00e4chsten drei Jahre ist er mindestens noch auf ein stabiles Zuhause angewiesen. Aber danach? Dann habe ich keine Ausrede mehr. Das Einzige was mich dann noch daran hindert meine Tr\u00e4ume zu verwirklichen ist Angst. Ja, ich habe Angst\u2026 Angst den stabilen Rahmen von Festanstellung, Haus, Beziehung zu verlassen. Angst, die Sicherheit gegen die Freiheit einzutauschen. Sicherheit und Freiheit schliessen sich gegenseitig aus, das weiss ich. Will ich Lily verlassen? Nein! Niemals. Ich will Lily mitnehmen wohin auch immer ich gehe. Aber ihr Sohn ist jetzt erst 8, sie wird noch l\u00e4nger gebunden sein&#8230; Lily als Ausrede nutzen? Nein! Sie kennt meine Tr\u00e4ume auch\u2026 sie weiss, dass ich von der Freiheit tr\u00e4ume, dass ich mich nach dem minimalistischen Leben sehne\u2026 dass ich am liebsten mit meinem Rucksack und Zelt in der Natur verschwinden will\u2026 sie weiss, dass ich das wohl irgendwann verwirklichen werde und sie ermutigt mich dazu. Weiss ich es auch? Ja, ich weiss es\u2026 aber ich habe Angst\u2026 Angst die mich davon abhalten k\u00f6nnte es zu verwirklichen\u2026 und darum brauche ich zwei Dinge: Und das Committment kommt hier: Im Jahr 2029 wandere ich alleine den Pacific Crest Trail! Meine Einladung an dich: Und in diesem Blog will ich dich mit auf meine Reise nehmen. Ich teile hier mit dir wie ich mich darauf vorbereite; k\u00f6rperlich, finanziell, logistisch, mental. Es soll quasi ein Tagebuch werden von heute bis zum Start des Pacific Crest Trails&#8230; und dar\u00fcber hinaus. Ich werde hier aber nicht nur Trainingsfortschritte und Materiallisten teilen (davon gibt es schon genug im Netz), sondern auch Beitr\u00e4ge zu meiner pers\u00f6nlichen Entwicklung, spirituelle Themen, gesellschaftliche Themen. Denn das sind die Aspekte des Ganzen die wirklich spannend sind. Und ich nehme kein Blatt vor den Mund. Liebe Bekannte und Verwandte; viel Kraft dabei, mich wirklich kennenzulernen&#8230; und viel Spass beim Lesen!<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-78","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hier-beginnen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Mein Committment - Goldener K\u00e4fig, offenes Zelt<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"http:\/\/offeneszelt.com\/?p=78\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Mein Committment - Goldener K\u00e4fig, offenes Zelt\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Hier und jetzt! 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Mein ich von vor 20 Jahren w\u00fcrde ganz klar sagen \u00abich habe es geschafft!\u00bb\u2026 damals hatte ich Schulden, hielt mein Leben nur aus wenn ich bekifft war, war zerfressen von Selbstzweifeln und Depression\u2026 und jetzt, da ich es \u00abgeschafft\u00bb habe? Ich bin nicht gl\u00fccklicher oder zufriedener als damals. Und ich f\u00fchle mich gefangen\u2026 eingeengt\u2026 bin quasi auf der Suche\u2026 rastlos\u2026 das Haus stresst mich, es ist zu gross, zu teuer\u2026 der Job ist nur l\u00e4stig, sinnentleert\u2026 der einzige Trost ist, dass ich davon sehr gut leben kann und mir jegliche kleinen Alltagsfreuden leisten kann. Aber eigentlich will ich raus aus diesem Konstrukt. Das einzige was mir wichtig ist, sind meine Liebsten. Mein K\u00f6rper ist tr\u00e4ge, schwer\u2026 leistungsf\u00e4hig und stark &#8211; ich habe ja jahrelang intensiven Kraftsport betrieben &#8211; aber zu schwer, zu klobig\u2026 nach Bergtouren ben\u00f6tige ich viel Regenerationszeit. Ich w\u00fcrde am liebsten t\u00e4glich laufen gehen, tue ich oft, dazu Klettern, Krafttraining&#8230; doch nach einiger Zeit bin ich immer \u00fcberlastet, brauche eine mehrw\u00f6chige Pause\u2026 immer und immer wieder\u2026 ich drehe mich im Kreis\u2026 Round round baby&#8230; Aber das, der Sport, ist nur einer von drei \u00abMikro-Kreisen\u00bb\u2026 es gibt da auch den Makro-Kreis der sich immer wiederholt. Es sind eigentlich genau genommen Sucht-Muster. Entweder drehe ich sportlich komplett durch, eben so wie oben beschrieben bis zur \u00dcberlastung was mich dann wieder zur Pause zwingt. Dann startet der n\u00e4chste Mikro-Kreis\u2026 entweder Sex\u2026 und damit meine ich nicht das Rein-Raus-Nikolaus-Zeug, sondern das richtig abartige BDSM-Zeugs, das auch viel mit meiner Pers\u00f6nlichkeitsstruktur zu tun hat (ich werde in weiteren Blogposts n\u00e4her darauf eingehen; dranbleiben lohnt sich!) und immer wieder in einer Identifikation endet welche ziemlich pathologisch ist und alles andere im Leben in den Schatten stellt. Und aus der ich dann nach einiger Zeit wie aus einem schlechten Traum erwache. Und der dritte Mikro-Kreis? Drogen\u2026 ja, Drogen\u2026 Cannabis, wenn ich nicht total mit dem Sport identifiziert war oder in der Sexualit\u00e4t aufging, bet\u00e4ubte ich mich mit THC. Man k\u00f6nnte quasi sagen es gibt drei Pers\u00f6nlichkeiten die sich immer wieder abwechseln. Es gab drei. Alle drei waren eigentlich nichts anderes als Fluchtmechanismen, wie jede Sucht\u2026 aber immerhin, mit dem Kiffen habe ich Ende 2024 aufgeh\u00f6rt. Und dem Sex-Mikro-Kreis begegne ich unterdessen sehr bewusst. Und so hat sich gewissermassen eine Leere in mir aufgetan, die einerseits bedr\u00fcckend ist\u2026 doch andererseits, was ist Leere? Raum. Raum um etwas zu erschaffen. Aufwachen! K\u00fcrzlich sass ich nach dem Abendessen am Computer, wollte eigentlich noch etwas f\u00fcr meinen Job erledigen, doch ich schaute Youtube-Videos. Trailpotato nannte sich dieser Youtuber. Und ich schaue die vier Teile seiner HRP-Tour (HRP: haute randonn\u00e9e pyren\u00e9enne)\u2026 und wieder einmal wird mir klar, was mir schon lange klar ist. Ich will einfach nur raus. In die Natur. Rucksack, Schlafsack, Zelt. Minimalistisch\u2026 und frei. Vor einigen Jahren las ich das Buch von Christine Th\u00fcrmer, die aus dem Berufsleben ausgestiegen ist (oder ihren Job verloren hatte, bin nicht mehr ganz sicher) und mal den Pacific Crest Trail in Amerika gewandert ist. Einfach so\u2026 gut vorbereitet, aber untrainiert. 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Nach jeder Bergtour, nach jeder Partynacht\u2026 f\u00e4llt es mir schwerer und schwerer in diesen Alltagstrott zur\u00fcckzukehren. Einen Job auszu\u00fcben der nur Geldverdienst ist, aber nichts mit meinen Werten und Leidenschaften zu tun hat. Und einen Lebensstandard zu haben, der diesen Job bedingt. Es ist der klassische goldene K\u00e4fig. Und ich habe extreme Angst, diesen K\u00e4fig zu verlassen. Doch eines weiss ich; der Weg, um die Angst zu \u00fcberwinden f\u00fchrt durch die Angst hindurch. Wieso kann ich das nicht? Ok, ja, ich habe noch Verantwortung f\u00fcr meinen Sohn, er kommt diesen Sommer in die Lehre\u2026 die n\u00e4chsten drei Jahre ist er mindestens noch auf ein stabiles Zuhause angewiesen. Aber danach? Dann habe ich keine Ausrede mehr. Das Einzige was mich dann noch daran hindert meine Tr\u00e4ume zu verwirklichen ist Angst. Ja, ich habe Angst\u2026 Angst den stabilen Rahmen von Festanstellung, Haus, Beziehung zu verlassen. 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Montag, 12.05.2025, hier sitze ich nun also, 41 Jahre alt, 97kg schwer, Job in der IT mit gutem Gehalt, 6.5 Zimmer-Haus mit Pool und toller Aussicht (nur zur Miete, aber immerhin)\u2026 ich lebe mit meinem Sohn, meiner wundervollen Lebenspartnerin und ihrem Sohnemann zusammen\u2026 k\u00fcrzlich habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben ein Auto gekauft, das ich wollte und nicht dasjenige, das eben finanziell drin lag. Gemeinsam mit meinem Sohn besteige ich fast jedes Wochenende Berge und wenn wir nicht in den Bergen sind, machen wir zu viert Ausfl\u00fcge. An manchen Wochenenden gehe ich mit meiner Liebsten auf Partys. Am liebsten Technopartys\u2026 oft gehen wir gut essen\u2026 lassen es uns richtig gut gehen. Wir machen sch\u00f6ne Urlaube oder St\u00e4dtetrips&#8230; Jetzt mal ehrlich! Mein ich von vor 20 Jahren w\u00fcrde ganz klar sagen \u00abich habe es geschafft!\u00bb\u2026 damals hatte ich Schulden, hielt mein Leben nur aus wenn ich bekifft war, war zerfressen von Selbstzweifeln und Depression\u2026 und jetzt, da ich es \u00abgeschafft\u00bb habe? Ich bin nicht gl\u00fccklicher oder zufriedener als damals. Und ich f\u00fchle mich gefangen\u2026 eingeengt\u2026 bin quasi auf der Suche\u2026 rastlos\u2026 das Haus stresst mich, es ist zu gross, zu teuer\u2026 der Job ist nur l\u00e4stig, sinnentleert\u2026 der einzige Trost ist, dass ich davon sehr gut leben kann und mir jegliche kleinen Alltagsfreuden leisten kann. Aber eigentlich will ich raus aus diesem Konstrukt. Das einzige was mir wichtig ist, sind meine Liebsten. Mein K\u00f6rper ist tr\u00e4ge, schwer\u2026 leistungsf\u00e4hig und stark &#8211; ich habe ja jahrelang intensiven Kraftsport betrieben &#8211; aber zu schwer, zu klobig\u2026 nach Bergtouren ben\u00f6tige ich viel Regenerationszeit. Ich w\u00fcrde am liebsten t\u00e4glich laufen gehen, tue ich oft, dazu Klettern, Krafttraining&#8230; doch nach einiger Zeit bin ich immer \u00fcberlastet, brauche eine mehrw\u00f6chige Pause\u2026 immer und immer wieder\u2026 ich drehe mich im Kreis\u2026 Round round baby&#8230; Aber das, der Sport, ist nur einer von drei \u00abMikro-Kreisen\u00bb\u2026 es gibt da auch den Makro-Kreis der sich immer wiederholt. Es sind eigentlich genau genommen Sucht-Muster. Entweder drehe ich sportlich komplett durch, eben so wie oben beschrieben bis zur \u00dcberlastung was mich dann wieder zur Pause zwingt. Dann startet der n\u00e4chste Mikro-Kreis\u2026 entweder Sex\u2026 und damit meine ich nicht das Rein-Raus-Nikolaus-Zeug, sondern das richtig abartige BDSM-Zeugs, das auch viel mit meiner Pers\u00f6nlichkeitsstruktur zu tun hat (ich werde in weiteren Blogposts n\u00e4her darauf eingehen; dranbleiben lohnt sich!) und immer wieder in einer Identifikation endet welche ziemlich pathologisch ist und alles andere im Leben in den Schatten stellt. Und aus der ich dann nach einiger Zeit wie aus einem schlechten Traum erwache. Und der dritte Mikro-Kreis? Drogen\u2026 ja, Drogen\u2026 Cannabis, wenn ich nicht total mit dem Sport identifiziert war oder in der Sexualit\u00e4t aufging, bet\u00e4ubte ich mich mit THC. Man k\u00f6nnte quasi sagen es gibt drei Pers\u00f6nlichkeiten die sich immer wieder abwechseln. Es gab drei. Alle drei waren eigentlich nichts anderes als Fluchtmechanismen, wie jede Sucht\u2026 aber immerhin, mit dem Kiffen habe ich Ende 2024 aufgeh\u00f6rt. Und dem Sex-Mikro-Kreis begegne ich unterdessen sehr bewusst. Und so hat sich gewissermassen eine Leere in mir aufgetan, die einerseits bedr\u00fcckend ist\u2026 doch andererseits, was ist Leere? Raum. Raum um etwas zu erschaffen. Aufwachen! K\u00fcrzlich sass ich nach dem Abendessen am Computer, wollte eigentlich noch etwas f\u00fcr meinen Job erledigen, doch ich schaute Youtube-Videos. Trailpotato nannte sich dieser Youtuber. Und ich schaue die vier Teile seiner HRP-Tour (HRP: haute randonn\u00e9e pyren\u00e9enne)\u2026 und wieder einmal wird mir klar, was mir schon lange klar ist. Ich will einfach nur raus. In die Natur. Rucksack, Schlafsack, Zelt. Minimalistisch\u2026 und frei. Vor einigen Jahren las ich das Buch von Christine Th\u00fcrmer, die aus dem Berufsleben ausgestiegen ist (oder ihren Job verloren hatte, bin nicht mehr ganz sicher) und mal den Pacific Crest Trail in Amerika gewandert ist. Einfach so\u2026 gut vorbereitet, aber untrainiert. Und ich war mir sicher, dass ich das auch machen will. Doch der Gedanke verblasste mit der Zeit\u2026 ploppte zwischendurch mal wieder auf\u2026 und verblasste wieder. Immer wenn ich mich intensiver damit besch\u00e4ftigte, kamen mir Zweifel. \u00c4ngste. Angst&#8230; und Entscheidung Ich kann doch nicht einfach meinen Job k\u00fcndigen. Mein Arbeitgeber w\u00fcrde mir niemals ein halbes Jahr unbezahlten Urlaub geben. Was ist, wenn ich zur\u00fcckkomme und keinen Job mehr habe? Oder keinen neuen finde? Was ist mit der Wohnsituation? Lily? Timo? Lieber einen Joint rauchen, dann sind die Sorgen und \u00c4ngste weg. Die Sehnsucht auch. Doch zumindest kann ich dann akzeptieren, dass ich ein Leben lebe, das ich eigentlich gar nicht will. Also, naja, das stimmt jetzt auch wieder nicht. Es gibt zwei\u2026 drei Aspekte in meinem Leben die ich liebe: Und diese drei Aspekte lebe ich intensiv aus. Trotzdem. Nach jeder Bergtour, nach jeder Partynacht\u2026 f\u00e4llt es mir schwerer und schwerer in diesen Alltagstrott zur\u00fcckzukehren. Einen Job auszu\u00fcben der nur Geldverdienst ist, aber nichts mit meinen Werten und Leidenschaften zu tun hat. Und einen Lebensstandard zu haben, der diesen Job bedingt. Es ist der klassische goldene K\u00e4fig. Und ich habe extreme Angst, diesen K\u00e4fig zu verlassen. Doch eines weiss ich; der Weg, um die Angst zu \u00fcberwinden f\u00fchrt durch die Angst hindurch. Wieso kann ich das nicht? Ok, ja, ich habe noch Verantwortung f\u00fcr meinen Sohn, er kommt diesen Sommer in die Lehre\u2026 die n\u00e4chsten drei Jahre ist er mindestens noch auf ein stabiles Zuhause angewiesen. Aber danach? Dann habe ich keine Ausrede mehr. Das Einzige was mich dann noch daran hindert meine Tr\u00e4ume zu verwirklichen ist Angst. Ja, ich habe Angst\u2026 Angst den stabilen Rahmen von Festanstellung, Haus, Beziehung zu verlassen. Angst, die Sicherheit gegen die Freiheit einzutauschen. Sicherheit und Freiheit schliessen sich gegenseitig aus, das weiss ich. Will ich Lily verlassen? Nein! Niemals. Ich will Lily mitnehmen wohin auch immer ich gehe. Aber ihr Sohn ist jetzt erst 8, sie wird noch l\u00e4nger gebunden sein&#8230; Lily als Ausrede nutzen? Nein! Sie kennt meine Tr\u00e4ume auch\u2026 sie weiss, dass ich von der Freiheit tr\u00e4ume, dass ich mich nach dem minimalistischen Leben sehne\u2026 dass ich am liebsten mit meinem Rucksack und Zelt in der Natur verschwinden will\u2026 sie weiss, dass ich das wohl irgendwann verwirklichen werde und sie ermutigt mich dazu. Weiss ich es auch? Ja, ich weiss es\u2026 aber ich habe Angst\u2026 Angst die mich davon abhalten k\u00f6nnte es zu verwirklichen\u2026 und darum brauche ich zwei Dinge: Und das Committment kommt hier: Im Jahr 2029 wandere ich alleine den Pacific Crest Trail! Meine Einladung an dich: Und in diesem Blog will ich dich mit auf meine Reise nehmen. Ich teile hier mit dir wie ich mich darauf vorbereite; k\u00f6rperlich, finanziell, logistisch, mental. Es soll quasi ein Tagebuch werden von heute bis zum Start des Pacific Crest Trails&#8230; und dar\u00fcber hinaus. Ich werde hier aber nicht nur Trainingsfortschritte und Materiallisten teilen (davon gibt es schon genug im Netz), sondern auch Beitr\u00e4ge zu meiner pers\u00f6nlichen Entwicklung, spirituelle Themen, gesellschaftliche Themen. Denn das sind die Aspekte des Ganzen die wirklich spannend sind. Und ich nehme kein Blatt vor den Mund. 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