{"id":286,"date":"2025-10-06T19:27:28","date_gmt":"2025-10-06T19:27:28","guid":{"rendered":"https:\/\/offeneszelt.com\/?p=286"},"modified":"2025-10-27T08:49:07","modified_gmt":"2025-10-27T08:49:07","slug":"wie-wir-uns-selbst-in-anderen-erkennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/offeneszelt.com\/?p=286","title":{"rendered":"Wie wir uns selbst in anderen erkennen"},"content":{"rendered":"\n<p>Manchmal muss man einfach mal einen Schritt zur\u00fccktreten\u2026 loslassen\u2026 und in den Wald gehen\u2026 lieber auf einen Berg, aber manchmal reicht die Zeit nicht, dann tut&#8217;s auch der Wald.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20211120_140352-Kopie-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-288\" style=\"width:500px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20211120_140352-Kopie-768x1024.jpg 768w, https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20211120_140352-Kopie-225x300.jpg 225w, https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20211120_140352-Kopie-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20211120_140352-Kopie-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20211120_140352-Kopie-1140x1520.jpg 1140w, https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20211120_140352-Kopie-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Ich folge auf Instagram einer Frau, die mit ihrer Sucht k\u00e4mpft und ihren Kampf in ihrem Instagram-Profil dokumentiert. Bei ihr sind es aber h\u00e4rtere Substanzen als bei mir und sie hat wie es aussieht, mehr Shit im Leben zu bew\u00e4ltigen. Doch darum soll es hier nicht gehen, es ist kein Wettbewerb, wer das h\u00e4rtere Los gezogen hat. Und wenn wir uns mit dem Thema Sucht wirklich in der Tiefe befassen, erkennen wir, dass die Mechanismen dahinter immer dieselben sind. Mir hat das Buch \u201eim Reich der hungrigen Geister\u201c von Dr. Gabor Mat\u00e9 so vieles klar gemacht, durch ihn\u2026 durch dieses Buch habe ich meine Sucht erst richtig zu verstehen begonnen. Aber zur\u00fcck zum Thema.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00fcrzlich hatte sie in einer Story gepostet, dass sie von einer Person auf Instagram \u00fcbel angegangen wird. Wirklich aufs H\u00e4rteste beleidigend, der pure Hass schl\u00e4gt ihr da entgegen und das macht sie ziemlich fertig. Ich habe ihr eine Nachricht gesendet, doch sie hat die Nachricht (noch) nicht gelesen. Sie hat extrem viele Follower und wird wahrscheinlich mit Nachrichten \u00fcbersch\u00fcttet. Egal\u2026 folgendes habe ich ihr geschrieben:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eSiehst du nicht, dass es dieser Person in Tat und Wahrheit viel dreckiger geht als dir? Du kannst solchen Menschen nur mit Liebe begegnen, denn was du bek\u00e4mpfst, machst du nur st\u00e4rker, glaub mir. Liebe ist die einzige Antwort, immer. Auch und vor allem dir gegen\u00fcber.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich ist klar, dass wenn ich mit meiner Geschichte raus gehe, gerade auf Social Media, dass ich dann vollkommen mit mir im Reinen sein muss. In der Liebe sein. Liebe ist nicht etwas das man tut, sondern ein Seinszustand. Bin ich das nicht, bin ich zu verletzlich und somit angreifbar\u2026 Dann kann das Ganze rasch zu einem Bumerang werden. Und als s\u00fcchtiger Mensch muss man sich und seine Sucht bedingungslos annehmen. Also sich selbst in Liebe begegnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wir ziehen an, was wir aussenden<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn man mit sich im Reinen ist\u2026 in der Liebe ist\u2026 und das, was man tut aus der Liebe heraus tut, dann spielt es keine Rolle, ob es Leute gibt, die einem Hass entgegenbringen. Wobei, ich glaube, dann wird man gar keinen Hass auf sich ziehen k\u00f6nnen. Wir ziehen das an, was wir selbst aussenden \u2013 das Universum reagiert exakt auf die Energie, die man aussendet. Und wenn man nicht in der Liebe ist, antwortet das Universum eben auch nicht mit Liebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder nochmals anders; da sie sich selbst verurteilt, zieht sie genau die Menschen an, die sich selbst auch verurteilen. Und seien wir mal ehrlich, kein Mensch ist ein Arschloch, weil er es geil findet ein Arschloch zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ist es als s\u00fcchtiger Mensch besonders schwierig sich selbst in Liebe zu begegnen, weil man sich grunds\u00e4tzlich &#8211; die meisten jedenfalls &#8211; erst mal selbst verurteilt. Bei ihr sehe ich das ganz besonders deutlich, ihr Account heisst \u201enicht_geschafft_noch_da\u201c. Darin schwingt schon die (Selbst-) Verurteilung mit&#8230; &#8220;nicht geschafft&#8221;. Und so ist es \u2013 aus meiner Sicht \u2013 ein sehr schwieriges Unterfangen, seine Geschichte auf Sozialen Medien zu dokumentieren\u2026 denn so, unter dieser Voraussetzung, in diesem Zustand der Selbstverurteilung, k\u00f6nnen einen solche Anfeindungen unheimlich stark verletzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weisst du, was der erste Schritt in den 12-Schritte-Programmen der Anonymen Alkoholiker ist? Sich einzugestehen, dass man der Sucht gegen\u00fcber machtlos ist. Klingt doof, ist aber das einzig Richtige, wenn man das Thema Sucht in seiner ganzen Tiefe versteht. Denn in der Tiefe ist es eben nicht die Substanz und die Sucht danach, sondern etwas das tiefer in der Psyche, der Pers\u00f6nlichkeitsstruktur verborgen liegt. Sich einzugestehen, dass man der Sucht gegen\u00fcber machtlos ist, bedeutet im Endeffekt sich selbst mit Liebe zu begegnen, sich nicht mehr daf\u00fcr zu verurteilen, dass man s\u00fcchtig ist. Erst aus diesem Zustand heraus hat man wirklich eine Chance.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie ich bereits in meinem letzten Blogpost, Teil 3 meiner Reihe zu Sucht und Drogen ganz kurz anget\u00f6nt habe, ist es nicht die Sucht, die es zu bek\u00e4mpfen gilt \u2013 bek\u00e4mpfen sowieso nicht, denn; das, was man bek\u00e4mpft, wird gr\u00f6sser. Die Sucht an sich ist nur ein Symptom f\u00fcr etwas\u2026 die \u201eKrankheit\u201c ist nicht die Sucht, sondern das Trauma, das der Sucht zu Grunde liegt. Und darum gilt es, nicht die Sucht an sich zu bek\u00e4mpfen, sondern das Trauma aufzuarbeiten. Dann wird sich das mit der Sucht ganz von allein kl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ich tue das ja f\u00fcr mich&#8230; oder&#8230;?<\/h2>\n\n\n\n<p>\u2026und dann gilt es sich die Frage zu stellen, was der Grund daf\u00fcr ist, dass man so einen Kanal betreibt. Will man seine Geschichte effektiv teilen, um anderen zu helfen? Oder gibt man sich damit nicht auch grad wieder selbst einen Sinn\u2026 eine Bestimmung im Leben\u2026 versucht die Leere zu f\u00fcllen, die man mit der Droge zu f\u00fcllen versucht hat\u2026 steckt dahinter nicht genau derselbe Mechanismus, der hinter der Sucht steckt? Und damit meine ich nicht nur sie, die diesen besagten Kanal betreibt\u2026 sondern auch mich selbst und meinen Blog\u2026 wieso tue ich das hier?<\/p>\n\n\n\n<p>Angefangen habe ich effektiv, weil ich immense Freude daran habe zu schreiben. Und weil es f\u00fcr mich auch ein Mittel ist, Dinge aus meiner Vergangenheit zu verarbeiten, Dinge ins Bewusstsein zu holen\u2026 zu Heilen. Vor allem mich selbst. Und aus dem Buch \u201eGespr\u00e4che mit Gott\u201c von Neale Donald Walsch (absolute Leseempfehlung!) habe ich einen Satz mitgenommen, dessen wahre Bedeutung ich erst seit Kurzem wirklich verstehe\u2026 einen Satz, den man nur versteht, wenn man nicht aus seinem Ego, sondern aus seinem wahren So-Sein heraus lebt: \u201eWenn du das Beste f\u00fcr Dich selbst tust, tust du auch das Beste f\u00fcr alle anderen\u201c. Aber was heisst denn jetzt genau, das Beste f\u00fcr mich selbst tun?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Angst oder Liebe?<\/h2>\n\n\n\n<p>Es gibt zwei Emotionen\u2026 also Emotionen im Sinne von \u201eGem\u00fctsbewegung\u201c\u2026 sagen wir besser \u201egrundlegende Seinszust\u00e4nde die das eigene Handeln bestimmen\u201c, die da sind Liebe und Angst. Was man aus Liebe tut, tut man um der Sache willen, weil sie einem reine Freude bedeutet\u2026 die T\u00e4tigkeit die man abends unterbricht weil man m\u00fcde ist, sich ins Bett legt und sich bereits freut am n\u00e4chsten Tag weiterzumachen\u2026 oder eben aus Angst, weil man es tun muss\u2026 weil es die eigene (Ego-) Pers\u00f6nlichkeit verlangt\u2026 weil man sich dadurch definiert\u2026 oder weil man es braucht um sich besser\u2026 oder gut zu f\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wieso tue ich das hier?<\/h2>\n\n\n\n<p>Und so muss ich mich selbst immer wieder an der Nase nehmen. Will ich jetzt wirklich schreiben, oder habe ich das Gef\u00fchl ich m\u00fcsste schreiben. Die letzten Tage, nach Teil 3 zu meiner Suchtgeschichte, war ich getrieben. Ich wollte unbedingt weitermachen, den n\u00e4chsten Blogbeitrag schreiben, ich dachte ich m\u00fcsste schreiben. Es wurde zum Stress\u2026 ich konnte nicht mehr gut schlafen (ok, das hat auch mit dem THC-Entzug zu tun). Fing einen Beitrag nach dem anderen an, nur um ihn sogleich wieder zu verwerfen. Ich war in der Angst. Der Blog war zu einem Teil meiner Ego-Pers\u00f6nlichkeit geworden\u2026 und so quasi zu einem neuen Suchtmechanismus. Das Ego ist immer bed\u00fcrftig, das ist seine Natur. Und darum kann ein Ego nie frei sein\u2026 ach, da sind wir schon wieder beim Ursprungsthema dieses Blogs\u2026 witzig, nicht?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Loslassen&#8230; und durchstarten!<\/h2>\n\n\n\n<p>Gestern Morgen wachte ich auf. Nicht aus dem k\u00f6rperlichen Schlaf, sondern aus der Unbewusstheit. Und ich liess los\u2026 den Blog, das Instagram-Profil. Ich k\u00fcmmerte mich mal um einige administrative Angelegenheiten in meinem Leben. Dann ging ich in den Wald, ohne Handy\u2026 und spazierte\u2026 kreuz und quer durch den Wald\u2026 umarmte B\u00e4ume\u2026 stand irgendwo mitten im Wald und meditierte\u2026 atmete\u2026 lange, sehr lange. Und dabei entstand ganz pl\u00f6tzlich dieser Blogbeitrag in meinem Kopf. Einfach so\u2026 aus dem Nichts\u2026 oder doch nicht aus dem Nichts\u2026 aus MIR\u2026 aus meinem So-Sein und nicht aus meinem Ego, das sich in dieses Blogprojekt verbissen hatte. Ich habe ihn (den Artikel) sogleich wieder losgelassen \u2013 jetzt war Zeit f\u00fcr MICH. Und erst sp\u00e4ter, nachdem ich noch eine kleine Freudenfahrt mit meinem Auto gemacht und ein heisses Bad genommen hatte, kam die Lust, den Laptop hervorzuholen und diesen Beitrag zu schreiben. Und er schrieb sich einfach wie von selbst, floss quasi durch mich hindurch. Innert k\u00fcrzester Zeit. Ohne zu denken\u2026 klar, heute habe ich das Ganze noch etwas gegliedert, orthografisch und grammatikalisch etwas verfeinert. Aber der Inhalt, und das ist das Wichtige, der kam einfach so aus mir heraus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Post scriptum<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn nun die Inhaberin des Instagram-Profils das ich eingangs erw\u00e4hnt habe, diesen Artikel lesen w\u00fcrde\u2026 was w\u00fcrde sie hineininterpretieren, wenn sie in der Angst ist\u2026 und was, wenn sie in der Liebe ist?<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manchmal muss man einfach mal einen Schritt zur\u00fccktreten\u2026 loslassen\u2026 und in den Wald gehen\u2026 lieber auf einen Berg, aber manchmal reicht die Zeit nicht, dann tut&#8217;s auch der Wald. Ich folge auf Instagram einer Frau, die mit ihrer Sucht k\u00e4mpft und ihren Kampf in ihrem Instagram-Profil dokumentiert. Bei ihr sind es aber h\u00e4rtere Substanzen als bei mir und sie hat wie es aussieht, mehr Shit im Leben zu bew\u00e4ltigen. Doch darum soll es hier nicht gehen, es ist kein Wettbewerb, wer das h\u00e4rtere Los gezogen hat. 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Wie ich bereits in meinem letzten Blogpost, Teil 3 meiner Reihe zu Sucht und Drogen ganz kurz anget\u00f6nt habe, ist es nicht die Sucht, die es zu bek\u00e4mpfen gilt \u2013 bek\u00e4mpfen sowieso nicht, denn; das, was man bek\u00e4mpft, wird gr\u00f6sser. Die Sucht an sich ist nur ein Symptom f\u00fcr etwas\u2026 die \u201eKrankheit\u201c ist nicht die Sucht, sondern das Trauma, das der Sucht zu Grunde liegt. Und darum gilt es, nicht die Sucht an sich zu bek\u00e4mpfen, sondern das Trauma aufzuarbeiten. Dann wird sich das mit der Sucht ganz von allein kl\u00e4ren. Ich tue das ja f\u00fcr mich&#8230; oder&#8230;? \u2026und dann gilt es sich die Frage zu stellen, was der Grund daf\u00fcr ist, dass man so einen Kanal betreibt. Will man seine Geschichte effektiv teilen, um anderen zu helfen? 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Fing einen Beitrag nach dem anderen an, nur um ihn sogleich wieder zu verwerfen. Ich war in der Angst. Der Blog war zu einem Teil meiner Ego-Pers\u00f6nlichkeit geworden\u2026 und so quasi zu einem neuen Suchtmechanismus. Das Ego ist immer bed\u00fcrftig, das ist seine Natur. Und darum kann ein Ego nie frei sein\u2026 ach, da sind wir schon wieder beim Ursprungsthema dieses Blogs\u2026 witzig, nicht? Loslassen&#8230; und durchstarten! Gestern Morgen wachte ich auf. Nicht aus dem k\u00f6rperlichen Schlaf, sondern aus der Unbewusstheit. Und ich liess los\u2026 den Blog, das Instagram-Profil. Ich k\u00fcmmerte mich mal um einige administrative Angelegenheiten in meinem Leben. Dann ging ich in den Wald, ohne Handy\u2026 und spazierte\u2026 kreuz und quer durch den Wald\u2026 umarmte B\u00e4ume\u2026 stand irgendwo mitten im Wald und meditierte\u2026 atmete\u2026 lange, sehr lange. Und dabei entstand ganz pl\u00f6tzlich dieser Blogbeitrag in meinem Kopf. 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Sich einzugestehen, dass man der Sucht gegen\u00fcber machtlos ist, bedeutet im Endeffekt sich selbst mit Liebe zu begegnen, sich nicht mehr daf\u00fcr zu verurteilen, dass man s\u00fcchtig ist. Erst aus diesem Zustand heraus hat man wirklich eine Chance. Wie ich bereits in meinem letzten Blogpost, Teil 3 meiner Reihe zu Sucht und Drogen ganz kurz anget\u00f6nt habe, ist es nicht die Sucht, die es zu bek\u00e4mpfen gilt \u2013 bek\u00e4mpfen sowieso nicht, denn; das, was man bek\u00e4mpft, wird gr\u00f6sser. Die Sucht an sich ist nur ein Symptom f\u00fcr etwas\u2026 die \u201eKrankheit\u201c ist nicht die Sucht, sondern das Trauma, das der Sucht zu Grunde liegt. Und darum gilt es, nicht die Sucht an sich zu bek\u00e4mpfen, sondern das Trauma aufzuarbeiten. Dann wird sich das mit der Sucht ganz von allein kl\u00e4ren. Ich tue das ja f\u00fcr mich&#8230; oder&#8230;? \u2026und dann gilt es sich die Frage zu stellen, was der Grund daf\u00fcr ist, dass man so einen Kanal betreibt. Will man seine Geschichte effektiv teilen, um anderen zu helfen? Oder gibt man sich damit nicht auch grad wieder selbst einen Sinn\u2026 eine Bestimmung im Leben\u2026 versucht die Leere zu f\u00fcllen, die man mit der Droge zu f\u00fcllen versucht hat\u2026 steckt dahinter nicht genau derselbe Mechanismus, der hinter der Sucht steckt? Und damit meine ich nicht nur sie, die diesen besagten Kanal betreibt\u2026 sondern auch mich selbst und meinen Blog\u2026 wieso tue ich das hier? Angefangen habe ich effektiv, weil ich immense Freude daran habe zu schreiben. Und weil es f\u00fcr mich auch ein Mittel ist, Dinge aus meiner Vergangenheit zu verarbeiten, Dinge ins Bewusstsein zu holen\u2026 zu Heilen. Vor allem mich selbst. Und aus dem Buch \u201eGespr\u00e4che mit Gott\u201c von Neale Donald Walsch (absolute Leseempfehlung!) habe ich einen Satz mitgenommen, dessen wahre Bedeutung ich erst seit Kurzem wirklich verstehe\u2026 einen Satz, den man nur versteht, wenn man nicht aus seinem Ego, sondern aus seinem wahren So-Sein heraus lebt: \u201eWenn du das Beste f\u00fcr Dich selbst tust, tust du auch das Beste f\u00fcr alle anderen\u201c. Aber was heisst denn jetzt genau, das Beste f\u00fcr mich selbst tun? Angst oder Liebe? Es gibt zwei Emotionen\u2026 also Emotionen im Sinne von \u201eGem\u00fctsbewegung\u201c\u2026 sagen wir besser \u201egrundlegende Seinszust\u00e4nde die das eigene Handeln bestimmen\u201c, die da sind Liebe und Angst. 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Ich folge auf Instagram einer Frau, die mit ihrer Sucht k\u00e4mpft und ihren Kampf in ihrem Instagram-Profil dokumentiert. Bei ihr sind es aber h\u00e4rtere Substanzen als bei mir und sie hat wie es aussieht, mehr Shit im Leben zu bew\u00e4ltigen. Doch darum soll es hier nicht gehen, es ist kein Wettbewerb, wer das h\u00e4rtere Los gezogen hat. Und wenn wir uns mit dem Thema Sucht wirklich in der Tiefe befassen, erkennen wir, dass die Mechanismen dahinter immer dieselben sind. Mir hat das Buch \u201eim Reich der hungrigen Geister\u201c von Dr. Gabor Mat\u00e9 so vieles klar gemacht, durch ihn\u2026 durch dieses Buch habe ich meine Sucht erst richtig zu verstehen begonnen. Aber zur\u00fcck zum Thema. K\u00fcrzlich hatte sie in einer Story gepostet, dass sie von einer Person auf Instagram \u00fcbel angegangen wird. Wirklich aufs H\u00e4rteste beleidigend, der pure Hass schl\u00e4gt ihr da entgegen und das macht sie ziemlich fertig. Ich habe ihr eine Nachricht gesendet, doch sie hat die Nachricht (noch) nicht gelesen. Sie hat extrem viele Follower und wird wahrscheinlich mit Nachrichten \u00fcbersch\u00fcttet. Egal\u2026 folgendes habe ich ihr geschrieben: \u201eSiehst du nicht, dass es dieser Person in Tat und Wahrheit viel dreckiger geht als dir? Du kannst solchen Menschen nur mit Liebe begegnen, denn was du bek\u00e4mpfst, machst du nur st\u00e4rker, glaub mir. Liebe ist die einzige Antwort, immer. Auch und vor allem dir gegen\u00fcber.\u201c F\u00fcr mich ist klar, dass wenn ich mit meiner Geschichte raus gehe, gerade auf Social Media, dass ich dann vollkommen mit mir im Reinen sein muss. In der Liebe sein. Liebe ist nicht etwas das man tut, sondern ein Seinszustand. Bin ich das nicht, bin ich zu verletzlich und somit angreifbar\u2026 Dann kann das Ganze rasch zu einem Bumerang werden. Und als s\u00fcchtiger Mensch muss man sich und seine Sucht bedingungslos annehmen. Also sich selbst in Liebe begegnen. Wir ziehen an, was wir aussenden Wenn man mit sich im Reinen ist\u2026 in der Liebe ist\u2026 und das, was man tut aus der Liebe heraus tut, dann spielt es keine Rolle, ob es Leute gibt, die einem Hass entgegenbringen. Wobei, ich glaube, dann wird man gar keinen Hass auf sich ziehen k\u00f6nnen. Wir ziehen das an, was wir selbst aussenden \u2013 das Universum reagiert exakt auf die Energie, die man aussendet. Und wenn man nicht in der Liebe ist, antwortet das Universum eben auch nicht mit Liebe. Oder nochmals anders; da sie sich selbst verurteilt, zieht sie genau die Menschen an, die sich selbst auch verurteilen. Und seien wir mal ehrlich, kein Mensch ist ein Arschloch, weil er es geil findet ein Arschloch zu sein. Nun ist es als s\u00fcchtiger Mensch besonders schwierig sich selbst in Liebe zu begegnen, weil man sich grunds\u00e4tzlich &#8211; die meisten jedenfalls &#8211; erst mal selbst verurteilt. Bei ihr sehe ich das ganz besonders deutlich, ihr Account heisst \u201enicht_geschafft_noch_da\u201c. Darin schwingt schon die (Selbst-) Verurteilung mit&#8230; &#8220;nicht geschafft&#8221;. Und so ist es \u2013 aus meiner Sicht \u2013 ein sehr schwieriges Unterfangen, seine Geschichte auf Sozialen Medien zu dokumentieren\u2026 denn so, unter dieser Voraussetzung, in diesem Zustand der Selbstverurteilung, k\u00f6nnen einen solche Anfeindungen unheimlich stark verletzen. Weisst du, was der erste Schritt in den 12-Schritte-Programmen der Anonymen Alkoholiker ist? Sich einzugestehen, dass man der Sucht gegen\u00fcber machtlos ist. Klingt doof, ist aber das einzig Richtige, wenn man das Thema Sucht in seiner ganzen Tiefe versteht. Denn in der Tiefe ist es eben nicht die Substanz und die Sucht danach, sondern etwas das tiefer in der Psyche, der Pers\u00f6nlichkeitsstruktur verborgen liegt. 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Einfach so\u2026 aus dem Nichts\u2026 oder doch nicht aus dem Nichts\u2026 aus MIR\u2026 aus meinem So-Sein und nicht aus meinem Ego, das sich in dieses Blogprojekt verbissen hatte. Ich habe ihn (den Artikel) sogleich wieder losgelassen \u2013 jetzt war Zeit f\u00fcr MICH. Und erst sp\u00e4ter, nachdem ich noch eine kleine Freudenfahrt mit meinem Auto gemacht und ein heisses Bad genommen hatte, kam die Lust, den Laptop hervorzuholen und diesen Beitrag zu schreiben. Und er schrieb sich einfach wie von selbst, floss quasi durch mich hindurch. Innert k\u00fcrzester Zeit. Ohne zu denken\u2026 klar, heute habe ich das Ganze noch etwas gegliedert, orthografisch und grammatikalisch etwas verfeinert. Aber der Inhalt, und das ist das Wichtige, der kam einfach so aus mir heraus. Post scriptum Wenn nun die Inhaberin des Instagram-Profils das ich eingangs erw\u00e4hnt habe, diesen Artikel lesen w\u00fcrde\u2026 was w\u00fcrde sie hineininterpretieren, wenn sie in der Angst ist\u2026 und was, wenn sie in der Liebe ist?","og_url":"https:\/\/offeneszelt.com\/?p=286","og_site_name":"Goldener K\u00e4fig, offenes Zelt","article_published_time":"2025-10-06T19:27:28+00:00","article_modified_time":"2025-10-27T08:49:07+00:00","og_image":[{"width":1920,"height":2560,"url":"https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20211120_140352-Kopie-scaled.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"simonpct","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"simonpct","Est. reading time":"7 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/offeneszelt.com\/?p=286#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/offeneszelt.com\/?p=286"},"author":{"name":"simonpct","@id":"http:\/\/offeneszelt.com\/#\/schema\/person\/44d3db86ab2f5568abf02939a1250450"},"headline":"Wie wir uns selbst in anderen erkennen","datePublished":"2025-10-06T19:27:28+00:00","dateModified":"2025-10-27T08:49:07+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/offeneszelt.com\/?p=286"},"wordCount":1487,"commentCount":0,"image":{"@id":"https:\/\/offeneszelt.com\/?p=286#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/offeneszelt.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20211120_140352-Kopie-768x1024.jpg","articleSection":["Ego - 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